Woche 9 //// Lektion 1 //// TechInsight //// worauf es bei der Marlene-Hose ankommt
Diese Lektion behandelt die Entwicklung einer Marlenehose aus einer klassischen Casualhose.
Du lernst, warum sich die Marlenehose vor allem über ihre Beinform definiert. Im Fokus steht der Unterschied zwischen körperformender Hose und weiter Hose mit Fall. Du erkennst, warum die hintere Gesäßnaht bei einer Marlenehose anders bewertet wird als bei einer Jeans. Die Lektion zeigt, wie Körperformen die Wirkung von Spalt, Hüfte und Gesäßnaht beeinflussen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf zusätzlichem Spalt an der Hinterhose. Du erfährst, wie Vorderhose, Seitennaht und Knieverlauf im Gleichgewicht bleiben. Die hintere Gesäßnaht wird in Bezug auf Beinweite, Fall und Faltenbildung eingeordnet.
Außerdem werden Bundposition, Front Rise und Back Rise fachlich betrachtet.
Das Fazit verbindet Beinform, Gesäßnaht, Bundposition und Trageverhalten zu einer konstruktiven Konstruktionslogik.
Marlenehose //// Hinterhose, weites Bein und Fall unterhalb des Pos
Marlenehose //// Hinterhose, weites Bein und Fall unterhalb des Pos
Wenn an der Tailleposition nichts verändert werden soll, entsteht zunächst die Frage, ob dort überhaupt etwas angezogen werden dürfte.
Wichtiger ist jedoch die Ausgangsannahme: Wenn die klassische Hose für diesen Oberschenkel noch nicht die richtige Spaltstellung in der Hinterhose besitzt, muss die Hinterhose gezielt berücksichtigt werden.
Gerade bei einem weiten Bein ist die Hinterhose entscheidend. Je weiter das Bein wird, desto glatter fällt es unterhalb des Pos.
Dieser Fall hängt mit der Form der hinteren Gesäßnaht und der Stellung des Beins zusammen. Die Hinterhose darf deshalb nicht wie bei einer eng sitzenden Hose nur körperformend betrachtet werden.