Marlenehose //// Fazit

Marlenehose //// Fazit

Eine Marlenehose wird aus der Logik einer Casualhose entwickelt, aber nicht wie eine körpernahe Hose bewertet.

Sie definiert sich vor allem über ihre Beinform. Im oberen Bereich kann sie weiter sein, muss es aber nicht. Entscheidend ist, dass das weite Bein und der Fall unterhalb des Pos konstruktiv unterstützt werden.

Deshalb wird die hintere Gesäßnaht anders behandelt als bei einer Jeans. Raum im Gesäßnahtbereich kann bei der Marlenehose den Fall verbessern und ist nicht automatisch ein Passformfehler.

Da der konkrete Körper nicht bekannt ist, müssen Spalt, Hüfte, Vorderhose, Hinterhose und Seitennaht ausgewogen gedacht werden. Besonders die Hinterhose ist für ein weites Bein entscheidend.

Auch die Bundposition wird nicht rein parallel abgesenkt. Front Rise und Back Rise können bewusst unterschiedlich entwickelt werden, damit die Hose im Sitzen vorne nicht zu viel Volumen aufbaut und hinten genügend Länge erhält.

Die Konstruktion einer Marlenehose entsteht damit aus dem Zusammenspiel von Beinform, Gesäßnaht, Spaltstellung, Bundposition und Trageverhalten.

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